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Chanukka

Wenn die Kerzen des achtarmigen Leuchters angezündet werden, ist es soweit: Das Chanukkafest beginnt. Es findet immer in der Winterzeit statt und weist auf ein Ölwunder im jüdischen Tempel vor 2000 Jahren hin. Es gibt leckere, in Öl gebraten Speisen und vieles mehr.

Pessach

In der Frühlingszeit wird im Judentum Pessach gefeiert. Das Fest erinnert an die Geschichte des Volkes Israel und seinen Auszug aus Ägypten. Das Pessachfest beginnt mit dem Sederabend und einem feierlichen Essen. Alles, was gegessen wird, erinnert an die Zeit in Ägypten und hat eine bestimmte Bedeutung.

Ergänzungsmaterial Sekundarstufe 1
    

Bibeltexte zu Pessach.pdf

    

 

Texte aus dem Alten Testament zum Thema Pessach

 

Israel bricht aus Ägypten auf
(2. Buch Mose, Kapitel 12, 37-39)

37 Also zogen die Israeliten aus von Ramses nach Sukkot, sechshunderttausend Mann zu Fuß ohne die Frauen und Kinder.
38 Und es zog auch mit ihnen viel fremdes Volk, dazu Schafe und Rinder, sehr viel Vieh.
39 Und sie backten aus dem rohen Teig, den sie aus Ägypten mitbrachten, ungesäuerte Brote; denn er war nicht gesäuert, weil sie aus Ägypten weggetrieben wurden und sich nicht länger aufhalten konnten und keine Wegzehrung zubereitet hatten.

 

Sich an den Auszug erinnern
(5. Buch Mose, Kapitel 6, 20-25)

20 Wenn dich nun dein Sohn morgen fragen wird: Was sind das für Vermahnungen, Gebote und Rechte, die euch der HERR, unser Gott, geboten hat?,
21 so sollst du deinem Sohn sagen: Wir waren Knechte des Pharao in Ägypten, und der HERR führte uns aus Ägypten mit mächtiger Hand;
22 und der HERR tat große und furchtbare Zeichen und Wunder an Ägypten und am Pharao und an seinem ganzen Hause vor unsern Augen
23 und führte uns von dort weg, um uns hineinzubringen und uns das Land zu geben, wie er unsern Vätern geschworen hatte.
24 Und der HERR hat uns geboten, nach all diesen Rechten zu tun, dass wir den HERRN, unsern Gott, fürchten, auf dass es uns wohlgehe allezeit und er uns am Leben erhalte, so wie es heute ist.
25 Und das wird unsere Gerechtigkeit sein, dass wir alle diese Gebote tun und halten vor dem HERRN, unserm Gott, wie er uns geboten hat.

 

Passafest und Fest der Ungesäuerten Brote
(3. Buch Moses Kapitel 23, 4-8)

Passafest und Fest der Ungesäuerten Brote 4 Dies sind aber die Feste des HERRN, heilige Versammlungen, die ihr ausrufen sollt zu ihrer festgesetzten Zeit: 5 Am vierzehnten Tage des ersten Monats zur Zeit der Abenddämmerung ist des HERRN Passa. 6 Und am fünfzehnten desselben Monats ist das Fest der Ungesäuerten Brote für den HERRN. Sieben Tage sollt ihr ungesäuertes Brot essen. 7 Am ersten Tage sollt ihr eine heilige Versammlung halten; da sollt ihr keine Dienstarbeit tun. 8 Und sieben Tage sollt ihr dem HERRN Feueropfer darbringen. Am siebenten Tage soll wieder eine heilige Versammlung sein; da sollt ihr auch keine Dienstarbeit tun.

 

Quelle: Lutherbibel 2017; https://www.bibleserver.com, abgerufen am 06.05.2020

    
Glossar zu Pessach Sek1.pdf

    

 

Auszugbedeutet, dass ich einen Ort verlasse, also „ausziehe“. Als Auszug aus Ägypten bezeichnet man das Ereignis, bei welchem die Israeliten vor der Sklaverei flüchteten und mit Hilfe Gottes Ägypten verließen.

versklavtFrüher gab es einzelne Menschen oder ganze Völker, die von anderen Menschen festgehalten und zur Arbeit gezwungen wurden. Sklaven hatten ein sehr armes Leben und konnten darüber nicht frei bestimmen, sondern waren Eigentum ihrer „Herren“. Sie wurden verkauft und oft misshandelt. Ihre Freiheit wurde ihnen weggenommen. Sie hatten keine Rechte. Die Sklaverei ist heute weltweit verboten.

HaggadaDie „Haggada schel Pessach“ bedeutet übersetzt „Erzählung zu Pessach. Sie ist ein Buch, das abends beim Feiern des Festes von der Familie gemeinsam gelesen wird. Darin findet sich die Geschichte über die Sklaverei und den Auszug der Israeliten aus Ägypten wieder. Sie enthält auch einige Bilder und Lieder, die gemeinsam gesungen werden. Die Haggada gibt dem Abend und dem Essen einen bestimmten Ablauf vor.

strukturiertbedeutet geordnet. Etwas verläuft nach einem bestimmten Plan

Mazzabrotist ein ungesäuertes Knäckebrot, das am Fest Pessach von Juden gegessen wird. Häufig wird es auch als „Mazzen“ bezeichnet. Während des Auszugs aus Ägypten hatten die Juden keine Zeit, ihre Brote säuern zu lassen. Säuern bedeutet, dass z.B. ein Brotteig durch Hefe aufgeht. Das Mazzabrot wird gebacken, ohne dass es vorher gesäuert wurde. Es ist ungesäuert und erinnert an die Brote der Israeliten vor ihrem Auszug aus Ägypten.

Festtagsopfergab es früher häufig an Feiertagen um Gott zu danken, opferte man im Tempel ein Tier, zum Beispiel ein Lamm. Da Tiere für die Menschen als Nahrung dienten und sehr wichtig waren, kann man es als ein großes Geschenk an Gott bezeichnen. Heute ist im Christentum und Judentum die Opferung von Tieren aus religiösen Gründen nicht mehr üblich.

Tempelwar das Wohnhaus Gottes auf Erden. Es gab nur einen Tempel. Dieser stand in Jerusalem und wurde zerstört. Heute sind nur noch wenige Mauern erhalten. Dieser Ort ist für die Juden heilig.

Musbezeichnet eine Art Brei aus Obst oder Gemüse.

Lehmist ein Material, das zum Bauen verwendet wird. Neben Holz ist es eines der ältesten Mittel, um Häuser oder Ähnliches zu errichten. Lehm hat eine rote Farbe und ist etwas schleimig. Man findet ihn in manchen Gebieten im Boden. Sehr viele alte Gebäude wurden aus Lehmziegeln gebaut.

Israelitensind die Nachkommen Abrahams. “Israel“ hieß der Enkel Abrahams, der auch den Namen „Jakob“ trägt. Menschen, die heute in Israel leben, nennt man hingegen „Israelis“.

Lehmziegelsind Ziegel beziehungsweise Steine, die man aus Lehm hergestellt hat. Sie wurden zum Bauen genutzt. Der schleimige Lehm wurde geformt und zum Trocknen in die warme Luft gelegt. Dadurch entstanden harte Ziegel.

Jom Kippurist ein jüdischer Feiertag, der die zehntägige Fastenzeit beendet. Weitere Informationen findest du im Erklärfilm „Rosch ha-Schana und Jom Kippur“.

Rosch ha-Schanabezeichnet das jüdische Neujahrsfest. Weitere Informationen findest du im Erklärfilm „Rosch ha-Schana und Jom Kippur“.

Chanukkaist ein jüdisches Lichterfest, bei dem der Tempel eine große Rolle spielt. Weitere Informationen findest du im Erklärfilm „Chanukka“.

Festtraditionbezeichnet einen bestimmten Rhythmus an Festen. Wenn Feste jedes Jahr immer wieder auf die gleiche Art gefeiert werden, spricht man von einer Festtradition. Der Sederabend ist z.B. eine Tradition beim Pessachfest.
Ergänzungsmaterial Grundschule
 Nele und Paul wundern sich, dass ihre Freundin Sarah heute nicht in der Schule ist. Sie feiert mit ihrer Familie Pessach…
    
Glossar zu Pessach GS.pdf    

 


 

Israelitensind die Menschen, die nach Abraham gelebt haben und mit ihm verwandt waren. “Israel“ hieß der Enkel Abrahams, der auch den Namen „Jakob“ trägt. Menschen, die heute in Israel leben, nennt man hingegen „Israelis“.

AuszugAuszug bedeutet, dass ich einen Ort verlasse, also „ausziehe“. Bei dem Auszug aus Ägypten haben die Isareliten mit Hilfe Gottes Ägypten verlassen. Sie sind vor der Sklaverei geflohen.

Sklaven
versklavt
Früher gab es einzelne Menschen oder ganze Völker, die von anderen Menschen festgehalten und zur Arbeit gezwungen wurden. Ein Sklave gehörte seinem Herrn. Sklaven hatten ein sehr armes Leben. Sie mussten das tun, was ihr „Herr“ ihnen sagte. Sie wurden verkauft und oft schlecht behandelt. Ihre Freiheit wurde ihnen weggenommen. Sie hatten keine Rechte. Die Sklaverei ist heute weltweit verboten.

HaggadaDie „Haggada schel Pessach“ heißt auf Deutsch „Erzählung zu Pessach“. Sie ist ein Buch, das abends beim Feiern des Festes von der Familie gemeinsam gelesen wird. In der Haggada stehen Geschichten über die Sklaverei und den Auszug der Israeliten aus Ägypten. Sie enthält auch einige Bilder und Lieder, die gemeinsam gesungen werden. Die Haggada gibt dem Abend und dem Essen einen bestimmten Ablauf vor.

Tempelwar das Wohnhaus Gottes auf Erden. Es gab nur einen Tempel. Dieser stand in Jerusalem und wurde zerstört. Heute sind nur noch wenige Mauern erhalten. Dieser Ort ist für die Juden sehr bedeutsam. Er ist heilig.

Rosch ha-Schana und Jom Kippur

Das Neue Jahr beginnt im Judentum nicht im Januar, sondern mit dem Fest Rosch ha-Schana im Herbst. Gute Vorsätze und Wünsche für das Jahr spielen eine große Rolle. Nach dem Neujahrsfest folgt eine Bußzeit. Man bittet Gott um Vergebung. Die Bußzeit wird mit Jom Kippur beendet, dem Versöhnungstag.

Purim

Film folgt demnächst

Sukkot

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Thora

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